5. Gender R[ae]nder Stammtisch @ Milias Coffee

Guten Tag liebe Genderforscher_innen, -aktivist_innen und alle, die es werden wollen,

hiermit laden wir Euch herzlich zum 5. Treffen der Gruppe Gender R[ae]nder in diesem Jahr ein.
Das Treffen findet am Mittwoch, den 20.07.2011 ab 18:30 Uhr im Milias Coffee Wuppertal statt. Im Vordergrund des gemütlichen Zusammenseins steht der queere Erfahrungsaustausch, die Entwicklung neuer (Projekt-)Ideen und natürlich das Kennenlernen. Kommt doch einfach vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

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Eine Antwort zu “5. Gender R[ae]nder Stammtisch @ Milias Coffee

  1. Sascha Tim Fischer

    Seit zwei Jahren bin ich Schwulenreferent des AStA. Seit einem Jahr nun auch einer der ReferentInnen des autonomen Frauen und Lesbenreferat. Nachdem es am Anfang immer schwierig war ausreichende Gelder im Haushalt zur Verfügung gestellt zu bekommen – „linker“ AStA, haben wir nun ein Problem neuer Qualität. Bei einer Wahlbeteiligung von unter 7 Prozent konnte sich ein recht-konservativer AStA (RCDS (CDU nah), Liberale HG (FPP nah), die Partei (Liberale HG 2 plus Rechte) und der Bund türkischer Studierender (MNP nah) mit einer 2/3 Mehrheit formieren. Der Koalitionsvertrag sieht die Änderung der Satzung vor, um die autonomen Referate in einem Gleichstellungsreferat – ich nenne es Gleichschaltungsreferat – zu vereinen. Die hat nicht nur eine beachtliche Mittelkürzung, wie den Verlust der Stimmrechte im AStA zur Folge, sondern missachtet die Unterschiede der in den autonomen Referaten vertretenden benachteiligten Gruppierungen (Schwule, Frauen- und Lesben, Chronisch Kranke und Behinderte, AusländerInnen und MigrantInnen). Besonders schlimm ist allerdings das fehlende Verständnis für die verschiedenartigen Diskriminierungen – vor allem an der Universität. Insbesondere bei den Frauen wird betont, das diese ja nun eigentlich überhaupt nicht benachteiligt seien. Die Diskriminierung schwuler Männer wird auch nicht wahrgenommen. Der einzigen Gruppe bei der Nachteile gesehen werden sind Rollstuhlfahrer – die Uni ist nicht barrierefrei. Alle Arten strukturelle Benachteiligung werden verleugnet. Wir erwarten das die am 4.8. stattfinden Wahlen zu den autonomen Referaten mit gefakten Menschen besetzt werden, die einer anti-pluralsitischen GLEICHSCHALTUNG zustimmen werden. Damit würden erstmals die Vertretungen für genannte Gruppierungen – eine emanzipatorische Errungenschaft der „68“ – verschwinden. Der AStA rühmt sich Postgender zu sein, in einer Gesellschaft die durchaus gendert und von Ausgrenzung bestimmt ist. Wir hoffen auch Unterstützung und Öffentlichkeit !

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